Für Bescheide von Agentur für Arbeit und Jobcenter
Die Agentur hat Nein gesagt. Das Gesetz vielleicht nicht.
Füge deinen Bescheid ein. Du bekommst die Frist, eine Erklärung in deiner Sprache und einen Entwurf für deinen Widerspruch.
Beispiel
- Bescheid vom
- Häufiger Fehler: ein Monat ab Briefdatum — Montag, 2. März 2026 (falsch)
- + 4 Tage gilt als zugestellt§ 37 Abs. 2 SGB X
- + 1 MonatWiderspruch bis§ 84 Abs. 1 SGG
Ein Brief. Eine Frist. Eine Sprache, die kaum jemand spricht.
Die Frist läuft nicht ab dem Datum auf dem Brief.
Ein Bescheid gilt erst einige Tage nach dem Versand als zugestellt – und erst ab dann läuft dein Monat. Wer vom Briefdatum rechnet, verschenkt Tage.
Hunderttausende Widersprüche – jedes Jahr.
Gegen Entscheidungen der Agentur für Arbeit und der Jobcenter werden jedes Jahr Hunderttausende Widersprüche eingelegt. Ein nennenswerter Teil davon hat Erfolg.
Und wie viele legen gar nicht erst Widerspruch ein?
Weil der Brief unverständlich ist, die Frist unklar, der Weg unbekannt.
So funktioniert KlarAmt
Bescheid einfügen
Den Brief als Text einfügen – auf Deutsch, so wie er ist.
Frist zuerst
KlarAmt rechnet die Widerspruchsfrist nach dem Gesetz aus und zeigt sie dir, bevor irgendetwas anderes passiert.
Verstehen und antworten
Du bekommst eine Erklärung in deiner Sprache und einen Entwurf für deinen Widerspruch – den du prüfst, anpasst und selbst abschickst.
Was KlarAmt nicht ist
- Kein Anwalt. Keine Rechtsberatung. KlarAmt ist ein Werkzeug, mit dem du deinen eigenen Widerspruch schreibst.
- Fristen rechnet Programmcode, kein Sprachmodell. Und was in deinem Brief steht, zeigt KlarAmt nur dann an, wenn es wörtlich darin gefunden wurde.
- Eine Klage schreibt KlarAmt nicht. Wenn es so weit ist, zeigen wir dir, wo du Hilfe findest.
- Im Pilot mit einem Bildungsträger.